Medienmitteilung der Jungfreisinnigen Oberwallis vom 15. April 2026
Seit 2020 wuchs die kantonale Verwaltung im Wallis um rund 500 Stellen. Nun kann man sich seit diesem Dienstag zwar nicht auf kantonaler, dafür auf nationaler Ebene mit einer einfachen Unterschrift gegen das überbordende Wachstum der Bundesverwaltung einsetzen. Mit der Verwaltungsbremse wollen die Jungfreisinnigen Schweiz die Personalausgaben der zentralen und dezentralen Bundesverwaltung an das Wachstum des Schweizer Medianlohns koppeln. Gemeint ist jener Lohn, bei dem die eine Hälfte der Erwerbstätigen mehr und die andere weniger verdient. Der ETH-Bereich ist ausgenommen und in Notlagen kann das Parlament mit absoluter Mehrheit eine Überschreitung beschliessen.
Es ist höchste Zeit, wieder ein faires Gleichgewicht herzustellen. Seit 2010 sind die Personalkosten der Bundesverwaltung um 32 % gestiegen, während der Medianlohn in der Schweiz nur um 17 % zulegte. Das ist unfair und muss aufhören. Laut einer IWP-Studie liegen die Löhne in der Bundesverwaltung für vergleichbare Tätigkeiten zudem fast 12 % über jenen der Privatwirtschaft. Das verschärft den Fachkräftemangel zusätzlich. Steigende Kosten und immer mehr Regulierung bremsen Innovation und Wohlstand in unserem Land spürbar.
Im 27-köpfigen Initiativkomitee sind mit Nathan Näpfli, Präsident der Jungfreisinnigen Oberwallis und Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Schweiz, sowie Camille Jordan, Präsidentin der Jungfreisinnigen Wallis, auch zwei Walliser vertreten. Für Nathan Näpfli ist klar: «Mit dieser moderaten Initiative schafft der Jungfreisinn eine konkrete Lösung für ein dringendes Problem. Sie ist ein mehrheitsfähiger Kompromiss, breit abgestützt durch Exponenten der FDP, Mitte, GLP und SVP, um die Bundesausgaben wieder ins Gleichgewicht zu bringen.» Wir freuen uns über jede Unterschrift und jede Unterstützung.
