Medienmitteilung der Jungfreisinnigen Oberwallis vom 24. Dezember 2025
Nach der Budgetdebatte im Grossen Rat ist klar: Der politische Kurs lautet leider weiterhin: mehr Ausgaben, mehr Staat. Besonders problematisch ist das Wachstum der Verwaltung, das sich vom realen Wirtschaftswachstum entkoppelt hat. Während Teile der Privatwirtschaft stagnieren oder Stellen abbauen, wächst der staatliche Apparat munter weiter. Gleichzeitig belegt das Wallis im Freiheitsranking von Avenir Suisse den zweitletzten Platz in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Freiheit. Zeit für eine Veränderung! Wenigstens gab es am Freitag ein Zeichen der Vernunft: Die 20 neuen Stellen beim Kanton mit Millionenkosten werden nun doch nicht geschaffen – gegen den Willen der ach so wirtschaftsfreundlichen SVPO. Offenbar endet der Wirtschaftsliberalismus dort, wo die Interessen des eigenen Staatsrats beginnen.
Die Jungfreisinnigen setzen auch 2026 bewusst den Gegenpol: Freiheit statt immer neue Ausgaben – und stehen für den einfachen Grundsatz: Jeder staatliche Franken muss zuerst erwirtschaftet werden. Was der Staat nicht ausgibt, muss er nicht einnehmen – und bleibt bei den Menschen und Unternehmen, die ihn erarbeitet haben. Konkret heisst das: Wir lancieren die Verwaltungsbremse-Initiative auf nationaler Ebene, engagieren uns in den Abstimmungskampagnen und bringen uns konsequent liberal in der regionalen Politik ein.
Zudem wird das Oberwallis vom 6. bis 8. März 2026 zum Zentrum jungfreisinniger Politik: Erstmals findet der nationale Kongress der Jungfreisinnigen mit über 300 Teilnehmenden im Oberwallis statt. In der Simplonhalle werden hochkarätige Gäste aus Wirtschaft und Politik sowie ein spannendes, abwechslungsreiches Programm geboten.
Zum Jahresende danken wir den Leserinnen und Lesern herzlich für ihr Interesse und ihre Unterstützung und wünschen frohe Festtage.
