Leserbrief von Nathan Näpfli, Präsident JF Oberwallis, vom 21. November 2025

Es mag harmlos klingen – denn wer wünscht sich nicht eine florierende Zukunft? Aber in Wahrheit steckt hinter der Juso-Initiative ein alter sozialistischer Ladenhüter im frischen Klima-Kleid. Die Jungsozialisten verkaufen Neidpolitik im Sowjet-Style und behaupten, ein paar «Superreiche» würden das Klima ruinieren. Also sollen diese jetzt blechen. Blöd nur: Kapital ist heute schneller weg, als die Juso neue Umverteilungsfantasien entwickeln kann, und andere Länder empfangen diese Leistungsträger mit offenen Armen.

Das reichste 1% bezahlt bereits über 40% der direkten Bundessteuern und mehr als die Hälfte der Vermögenssteuern. Wie oft will die Linke dieselbe Kuh noch melken? Und das Märchen der Schweizer Steueroase wurde nun wirklich oft genug erzählt – und widerlegt. Die Initiative greift das Herz unseres Erfolgsmodells an: Familienunternehmen. «Nur 2’500 Direktbetroffene»? Von wegen. In einer vernetzten Wirtschaft schadet jeder Schlag gegen diese Unternehmer und Investoren auch KMU als Zulieferer oder Kunden – und gefährdet Arbeitsplätze.

Kommt die Vorlage durch, zahlt erneut der Mittelstand. Wegzüge könnten bis zu 3,7 Milliarden Steuerausfälle verursachen – im Schnitt 1’265 Franken Mehrbelastung pro Haushalt. Und obwohl die Initiative kaum Chancen hat, spielen die Jusos mit solchen Dauer-Experimenten gefährlich mit unserer politischen Stabilität. Darum braucht es am 30. November ein klares Nein. Für eine Zukunft – aber in Wohlstand, nicht im sozialistischen Versuchslabor.